Glauben und Lehre

Mary Baker Eddy, die Gründerin der Christlichen Wissenschaft, wurde gefragt, ob Christliche Wissenschaftler:innen ein religiöses Glaubensbekenntnis hätten. Sie antwortete: „Nein, wenn mit diesem Ausdruck doktrinäre Glaubenslehren gemeint sind“ (Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift, S. 496–497). Sie legte jedoch einige wenige Glaubenssätze – oder Kernpunkte – dar, die die Lehre der Christlichen Wissenschaft kurz zusammenfassen. Sie sind in der Bibel verankert.

Die Glaubenssätze der Christlichen Wissenschaft

  1. Als Anhänger der Wahrheit nehmen wir das inspirierte Wort der Bibel als unseren geeigneten Führer zum ewigen Leben.

  2. Wir bekennen und verehren einen allerhabenen und unendlichen Gott. Wir bekennen Seinen Sohn, einen Christus; den Heiligen Geist oder göttlichen Tröster; und den Menschen als Gottes Bild und Gleichnis.

  3. Wir bekennen, dass Gottes Vergebung der Sünde in der Zerstörung der Sünde besteht und in dem geistigen Verständnis, das das Böse als unwirklich austreibt. Doch der Glaube an Sünde wird so lange bestraft, wie dieser Glaube besteht.

  4. Wir bekennen Jesu Versöhnung als Beweis der göttlichen, wirksamen Liebe, die die Einheit des Menschen mit Gott durch Christus Jesus, den Wegweiser, entfaltet; und wir bekennen, dass der Mensch durch Christus, durch Wahrheit, Leben und Liebe, erlöst wird, wie es der galiläische Prophet im Heilen der Kranken und im Überwinden von Sünde und Tod demonstrierte.

  5. Wir bekennen, dass die Kreuzigung Jesu und seine Auferstehung dazu dienten, den Glauben zum Verständnis des ewigen Lebens zu erheben, ja, der Allheit der Seele, des Geistes, und zum Verständnis des Nichtseins der Materie.

  6. Und wir geloben feierlich zu wachen, und zu beten, dass das Gemüt in uns sei, das auch in Christus Jesus war; anderen zu tun, wie wir wollen, dass sie uns tun sollen; und barmherzig, gerecht und rein zu sein.



Wie kann sie christlich und wissenschaftlich sein?

Die Bibel sagt, dass Gott Liebe ist (siehe 1. Johannes 4:16). Gottes Liebe ist der Kern der Christlichen Wissenschaft. Mary Baker Eddy schrieb: „Die göttliche Liebe ist die Substanz der Christlichen Wissenschaft, die Grundlage ihrer Demonstration, ja, ihr Fundament und ihr Aufbau“ (Vermischte Schriften, S. 357). Alle, die die Christliche Wissenschaft praktizieren, versuchen, die mutige, großzügige und mitfühlende Liebe zu leben, die Christus Jesus in seiner Bergpredigt (Matthäus 5–7) darlegte. Diese Liebe ist das Herzstück ihrer Christlichkeit.

Die Christliche Wissenschaft ist auch eine Wissenschaft, weil sie auf Gott als unendlichem Prinzip und unveränderlicher Liebe beruht. Gott liebt uns alle bedingungslos und Er ist die einzig wahre Macht und die Quelle alles Guten. Diese göttliche Wissenschaft erklärt die geistigen Gesetze der Liebe, auf die Jesus sich verließ, um Krankheit und Sünde zu heilen. Diese Gesetze sind verlässlich und beweisbar. Die Menschen heilen heute auf dieselbe Weise, indem sie besser verstehen, wie Gott wirklich ist.

Faltblatt „Was ist die Christliche Wissenschaft?“

Dieses neue Faltblatt stellt Eckdaten über die Theologie und die Praxis der Christlichen Wissenschaft sowie Informationen über die Tätigkeiten der Ersten Kirche Christi, Wissenschaftler, und ihrer Publikationen zur Verfügung.

Es kann in 20 Sprachen heruntergeladen, gedruckt und mit anderen geteilt werden.


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